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Asymmetrische Modalitätseffekte auf die Genauigkeit bei inter- und bimodaler Zeitwahrnehmung; Asymmetric sensory effects on cross- and bimodal temporal discrimination performance

Nitschke, Judith
Fonte: Universidade de Tubinga Publicador: Universidade de Tubinga
Tipo: Dissertação
DE_DE
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In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, ob sich aus dem neuronalen Zählermodell Vorhersagen ableiten lassen, die auf inter- und bimodale Zeitdiskrimination angewendet werden können. Die wahrgenommene Zeitdauer eines Signals wird von der Modalität, in der es dargeboten wird, beeinflusst. Wenn bei einer Zeitdiskriminationsaufgabe ein Intervall auditiv und visuell dargeboten wird, liegen zwei Repräsentationen einer Zeitdauer vor. In sechs Verhaltensexperimenten wurde der Einfluss der auditiven und visuellen Modalitäten auf die Zeitwahrnehmung untersucht. Die Versuchspersonen verglichen die Zeitdauer eines konstanten Standard- mit einem variablen Vergleichsintervall. In drei Experimenten wurden Standard- und Vergleichintervall in derselben oder in unterschiedlichen Modalitäten dargeboten. Bei drei weiteren Experimenten wurde wenigstens ein Intervall bimodal, d.h. gleichzeitig visuell und auditiv dargeboten. Das Zählermodell erklärt einige Aspekte der Daten, wie dass die Zeitdiskrimination von der Reihenfolge abhängt, in der die Modalitäten dargeboten werden. Allerdings kann das Modell nicht erklären, warum die Reihenfolge der Darbietung von Standard- und Vergleichsintervall einen deutlichen Effekt auf die Zeitdiskrimination hat. Außerdem erklärt das Modell den Befund...