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Konfliktmediation in der internationalen Politik : Lässt sich ein Zusammenhang zwischen Vermittlungserfolg und angewandter Mediationsstrategie aufzeigen? Eine Untersuchung der Fälle Kosovo und Mazedonien; Conflict mediation in international politics : can we show up a causal link between mediation success and the mediation strategy applied? A study of the cases of Kosovo and Macedonia

Paulsen, Harald
Fonte: Universidade de Tubinga Publicador: Universidade de Tubinga
Tipo: Masterarbeit
DE_DE
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In der Forschung über Konfliktmediation in der internationalen Politik ist eine der dominanten Fragestellungen, unter welchen Bedingungen die Vermittlungsbemühungen Dritter erfolgreich sind. Geht man die Forschungsliteratur durch, so findet sich eine große Zahl von Faktoren, die als den Erfolg von Mediation beeinflussend beschrieben werden. Die Erklärungsrelevanz der Faktoren wird jedoch zumeist nur durch Korrelationsanalysen nachgewiesen. Dagegen sind systematische und Theorie geleitete Erklärungen, die angeben, wie der Erfolg zustande kommt, bislang lediglich in Ansätzen vorhanden. Die vorliegende Arbeit versucht, diesem Forschungsdesiderat nachzukommen, indem sie Theorie geleitete Mediationsstrategien zu entwerfen versucht, deren Anwendung den Erfolg von Mediation erklären kann. Mit anderen Worten: Lassen sich Handlungsanweisungen bestimmen, bei deren Anwendung die Vermittlungstätigkeit in Konflikten in der internationalen Politik erfolgreich ist? Um diese Frage zu beantworten, greift die Arbeit auf einen Ansatz von Lilach Gilady und Bruce Russett aus dem Jahr 2002 zurück. Aufbauend auf der rationalistischen Kriegsursachenforschung skizzieren die beiden Forscher drei Mediationsstrategien, deren Hauptleistung in der Bündelung der bereits erwähnten erklärungsrelevanten Faktoren besteht. Drei Kriegsursachen unterscheidet James D. Fearon (1995): (1) Privatinformationen und Anreize...