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Kognitive Profile und potentielle Serummarker für die Demenzfrüherkennung bei älteren Menschen mit depressiven Störungen; Cognitive profiles and potential serum markers for early detection of dementia in a sample of elderly persons with depressive disorders

Niebler, Raphael
Fonte: Universidade de Tubinga Publicador: Universidade de Tubinga
Tipo: Dissertação
DE_DE
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Die aktuelle Forschung beobachtet Zusammenhänge zwischen Depression und Neurodegeneration. Dabei steht eine late-onset-Depression (LOD), mit einem Beginn nach dem 60ten Lebensjahr, im Zusammenhang mit dementiellen Prozessen, sowohl als Prodrom wie auch während einer Demenz (Blazer 2003). Eine early-onset-Depression (EOD), mit einem Beginn vor dem 60ten Lebensjahr, dahingegen stellt aufgrund neurotoxischer Effekte einen Risikofaktor für die Entwicklung einer Alzheimer Demenz (AD) dar (Ownby et al 2006). Um die Relation von Depression und Neurodegeneration zu untersuchen sind auch neuropsychologische Verfahren geeignet. Rapp und Kollegen (2005) zeigten, dass Personen mit einer LOD und vaskuläre Risikofaktoren, Defizite der Exekutivfunktionen hatten, wohingegen Personen mit einer EOD Gedächtniseinschränkungen aufwiesen. Neben Gedächtnismaßen eignen sich jedoch auch die Riechfähigkeit (Berg 2008) und Amyloidpeptide im Serum (Song et al 2011) zur AD-Früherkennung. Ausgehend von den Vorbefunden wurde erwartet, dass Personen mit einer EOD aufgrund anhaltender neurotoxischer Effekte auf hippocampale Strukturen schlechtere Gedächtnisleistung aufweisen. Dahingegen sollten Personen mit LOD bei erhöhtem kardiovaskulären Risiko Defizite in den Exekutivfunktionen aufweisen...