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Amifostin in subkutaner Anwendung bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren; Subcutaneous application of amifostine on patients with head and neck cancer

Wilder, Daniel
Fonte: Universidade de Tubinga Publicador: Universidade de Tubinga
Tipo: Dissertação
DE_DE
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Hintergrund: Amifostin (Ethyol®), ein phosphorylierter Aminothioalkohol mit der chemischen Bezeichnung S-2[3-aminopropylamino]-ethyl-thiophosphorsäure, ist eine Substanz mit einem breiten zytoprotektiven Spektrum für die radio- und chemotherapeutisch induzierten Nebenwirkungen. Die Substanz fungiert dabei im Sinne einer Prodrug. Daraus wird, in Abhängigkeit von der alkalischen Phosphatase, der dephosphorylierte aktive Metaboliten WR-1065 gebildet. Dieser ist für die protektiven Wirkungen hauptsächlich verantwortlich. Weitere Oxidationen führen zu den entsprechenden symmetrischen (WR-33278) und gemischten Disulfiden. Die Zulassung der Substanz ist bisher lediglich auf eine intravenöse Applikation beschränkt. Hier zeigten sich bei radiotherapeutisch behandelten Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren eine signifikante Reduktion einer Xerostomie und eine wesentlich höhere Lebensqualität der betroffenen Patienten. Präklinische Daten weisen auf eine signifikante Bioverfügbarkeit dieser Substanz auch bei einer subkutanen Applikation hin. In der vorliegenden Arbeit sollten erstmals umfangreiche Daten zur Pharmakokinetik von Amifostin und seiner Metaboliten, dem klinischem Outcome und Verträglichkeit für die subkutane Anwendung, im direkten Vergleich mit einer intravenösen Kontrollgruppe...